Karatar: Unterschied zwischen den Versionen
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Viele Anhänger dieser Glaubensrichtung stellen so genannte Karatar-Segen auf. Hierbei handelt es sich um ein Symbol, das eine gesichtslose Person darstellt, die die Weltscheibe über dem Kopf trägt, so dass man, wenn man die Person frontal betachtet, auf die Scheibe drauf blickt. Die Person erachtet man als Karatar, man gibt diesem jedoch kein explizites Aussehen, somit gibt es auch Regionen, in denen die Person als Frau dargestellt wird.<br> | Viele Anhänger dieser Glaubensrichtung stellen so genannte Karatar-Segen auf. Hierbei handelt es sich um ein Symbol, das eine gesichtslose Person darstellt, die die Weltscheibe über dem Kopf trägt, so dass man, wenn man die Person frontal betachtet, auf die Scheibe drauf blickt. Die Person erachtet man als Karatar, man gibt diesem jedoch kein explizites Aussehen, somit gibt es auch Regionen, in denen die Person als Frau dargestellt wird.<br> | ||
Karatar-Segen gibt es auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Einige tragen ihn als Schmuck, andere haben Holz oder Steinfiguren Zuhause aufgestellt, oder einige haben es als kleines Holzfigürchen immer bei sich. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. | Karatar-Segen gibt es auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Einige tragen ihn als Schmuck, andere haben Holz oder Steinfiguren Zuhause aufgestellt, oder einige haben es als kleines Holzfigürchen immer bei sich. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. | ||
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Es gibt einen Brauch, der in allen Regionen unter Anhängern dieses Glaubens gängig ist, hierbei gedenkt man der 10 Tage und 10 Nächte, in denen Karatar auf der Welt gewütet hatte. Der erste Tag beginnt immer nach dem ersten Vollmond im Erntemonat (Herbst) und dauert von Sonnenaufgang dieses Tages 10 Tage und 10 Nächte.<br> | Es gibt einen Brauch, der in allen Regionen unter Anhängern dieses Glaubens gängig ist, hierbei gedenkt man der 10 Tage und 10 Nächte, in denen Karatar auf der Welt gewütet hatte. Der erste Tag beginnt immer nach dem ersten Vollmond im Erntemonat (Herbst) und dauert von Sonnenaufgang dieses Tages 10 Tage und 10 Nächte.<br> | ||
Hierbei geht es darum, sich dem Gleichgewicht bewusst zu werden. Dies geschieht anhand der Nahrung und ist ein bisschen mit Fasten zu vergleichen. Am Tag isst man nur am Morgen, dafür richtig herzhaft. Hier kommt es vor allem auf all die Gewürze darauf an, die man verwendet. Sobald es draußen dunkel wird, wird süß gespeist und Alkohol getrunken. Man sagt hierbei auch, dass man zu dieser Zeit am Morgen für den Magen und in der Nacht für das Herz isst. Für beide Mahlzeiten nimmt man sich jeweils 2 Stunden Zeit, für die restlichen 20 Stunden des Tages wird vollends auf jegliche Art der Nahrungszufuhr verzichtet und lediglich Wasser getrunken. | Hierbei geht es darum, sich dem Gleichgewicht bewusst zu werden. Dies geschieht anhand der Nahrung und ist ein bisschen mit Fasten zu vergleichen. Am Tag isst man nur am Morgen, dafür richtig herzhaft. Hier kommt es vor allem auf all die Gewürze darauf an, die man verwendet. Sobald es draußen dunkel wird, wird süß gespeist und Alkohol getrunken. Man sagt hierbei auch, dass man zu dieser Zeit am Morgen für den Magen und in der Nacht für das Herz isst. Für beide Mahlzeiten nimmt man sich jeweils 2 Stunden Zeit, für die restlichen 20 Stunden des Tages wird vollends auf jegliche Art der Nahrungszufuhr verzichtet und lediglich Wasser getrunken. | ||
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Von den Anhängern Karatars kam auch die heute in Skoria überall verbreitete Hochzeittradition in einer Kirche zu heiraten und vor einem Priester den Bund der Ehe einzugehen. Dies steht auch anderen Glaubensangehörigen jederzeit zu und ist eine offiziell, rechtlich geltende Ehe, die nur durch eine Scheidung oder den Tod des Partners wieder aufgehoben werden kann.<br> | Von den Anhängern Karatars kam auch die heute in Skoria überall verbreitete Hochzeittradition in einer Kirche zu heiraten und vor einem Priester den Bund der Ehe einzugehen. Dies steht auch anderen Glaubensangehörigen jederzeit zu und ist eine offiziell, rechtlich geltende Ehe, die nur durch eine Scheidung oder den Tod des Partners wieder aufgehoben werden kann.<br> | ||
Hierbei wird die Braut oft in den Farben der Pflanzenwelt gekleidet, grün, gelb und rosa sind besonders beliebte Farben, während der Mann seine beste und schönste Kleidung aus dem Schrank holt. Die Heiratenden betreten dann zusammen die Kirche und während sie nach vorne zum Priester laufen, werden sie von allen Seiten mit Blütenblättern beworfen. Nach dem der Priester das Wort der Trauung gesprochen hat, bringt jemand aus der Familie der Braut (meistens der Vater oder der Bruder) dem Bräutigam den Ring, der ihr angesteckt wird, bevor die Braut von einem Familienmitglied des Bräutigams (oft ebenso der Vater oder die Mutter) den Ring erhält, den sie ihrem neuen Mann ansteckt. Die Ringe sind hierbei ein Symbol und werden von den Elternhäusern in Auftrag gegeben und finanziert. Sie sollen, falls das junge Ehepaar jemals finanziell schwere Zeiten erleben sollte, verkauft werden können. Sie sorgen also dafür, dass das Paar in schweren Zeiten eine finanzielle Rückversicherung hat. | Hierbei wird die Braut oft in den Farben der Pflanzenwelt gekleidet, grün, gelb und rosa sind besonders beliebte Farben, während der Mann seine beste und schönste Kleidung aus dem Schrank holt. Die Heiratenden betreten dann zusammen die Kirche und während sie nach vorne zum Priester laufen, werden sie von allen Seiten mit Blütenblättern beworfen. Nach dem der Priester das Wort der Trauung gesprochen hat, bringt jemand aus der Familie der Braut (meistens der Vater oder der Bruder) dem Bräutigam den Ring, der ihr angesteckt wird, bevor die Braut von einem Familienmitglied des Bräutigams (oft ebenso der Vater oder die Mutter) den Ring erhält, den sie ihrem neuen Mann ansteckt. Die Ringe sind hierbei ein Symbol und werden von den Elternhäusern in Auftrag gegeben und finanziert. Sie sollen, falls das junge Ehepaar jemals finanziell schwere Zeiten erleben sollte, verkauft werden können. Sie sorgen also dafür, dass das Paar in schweren Zeiten eine finanzielle Rückversicherung hat. | ||
Aktuelle Version vom 8. April 2016, 16:44 Uhr
Karatar ist die zurzeit weit verbreitetste Religion in den bekannten Teilen von Skoria. Ab und an mögen sich Lebensweisheiten unterscheiden und der Glaube wird ab und an angepasst oder umgewandelt, er setzt jedoch eine Sache deutlich voraus. Den Glauben an einen Gott.
Diesen Gott nennen die Bewohner Skorias ‘Himmelswächter‘ (Karatar). Vor allem in den Reichen Flamnarth, Eras und Renira ist Karatar als Glaubensrichtung weit verbreitet, in Aberuthven findet man Karatar hingegen nur sehr, sehr vereinzelt.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Bevor es die Zeit gab, erwachte Karatar im Schoße des Himmels, der Entität Skor. Diese zeigte Karatar die Welt zu ihren Füßen, ein rauer Stein, mit Ecken und Kanten, ohne Wasser, ohne Leben und die Entität lehrte das Kind, dass mit viel Liebe und Mühe aus diesem unschönen Stein eine Welt werden könnte, auf der das Leben sich lohnen würde. Karatar nahm sich diese Worte zu Herzen und fing an den Klumpen zu formen. Er schliff seine Kanten, merzte die Ecken aus und zierte die geschaffene Scheibe mit Ornamenten, die später zu Bergen und Tälern wurden. Doch als er fertig war, geschah nichts. Statt einem eckigen Klumpen schwirrte nun ein runder Planet durch das Nichts, begrüßte die Sonne und begrüßte den Mond, doch es wollte sich kein Leben bilden. Skor sah Karatar die Enttäuschung an und so schenkte sie dieser Welt den Regen, und mit jedem Tropfen der fiel, küsste ein Stück ihrer Seele den runden Erdball - Es bildeten sich Flüsse und Seen, Meere und Ozeane und langsam, wie durch ein Wunder, sprossen alsbald die ersten Pflanzen aus dem Boden.
Doch Skor hatte ihre Energie verbraucht, und würde sich bald in die ewige Ruhe begeben, doch zuvor nahm sie Karatar das Versprechen ab über diese Welt zu wachen. Karatar gelobte dieses Versprechen einzuhalten, und zu Ehren Skors benannte er die neu geschaffene Welt Skoria. Skor stieg auf die ihr gewidmete Welt hinab, und legte sich in ihrem inneren zur Ruhe und fand den ewigen Schlaf, während Karatar in seinem Trauer die Zeit erschuf, um die Tage zählen zu können, an der Skor wieder auferstehen würde. Doch dieser Tag ist noch fern, und bis er kommen würde, würde Skor der Welt ihre Magie leihen, auf das wundersame Pflanzen und Tiere entstünden, auf das der Mensch zur Magie finden würde, und auf das die unterschiedlichsten Wesen diesen Planeten bewohnen mögen.
Die Lehre Karatars
Noch bevor die Völker in Skoria angefangen hatten, die Jahre zu zählen, noch weit vor dem ersten Kalender, so erzählt man sich, hätten die Lebensformen in Skoria einen Punkt erreicht, an dem sie dabei waren, die Welt mit ihrem Handeln zu zerstören. Karatar in seiner Wut stieg hinab und erschien den Menschen in der Gestalt des Weltenwächters und wütete 10 Tage und 10 Nächte lang, zerstörte alles, was ihm zu nahe kam, bevor der Körper - der teilweise sogar Berge überragte in seiner Grösse - kollabierte und Karatar zurück in den Himmel fuhr. In seiner Wut grollte er die Worte, die man heute als die Lehre Karatars kennt. Der Glaube Karatar bildete sich zu dem Zeitpunkt dessen erscheinen in der Welt, und nachdem er zurück in den Himmel fuhr, wurden seine Worte wie heilige Gebote behandelt. Wer ihnen nicht folgte war zu dieser Zeit ein Ketzer, und würde den Weltuntergang einläuten, so glaubte man. Die heutigen Angehörigen dieser Glaubensrichtung befolgen die Lehre Karatas hingegen unterschiedlich strikt. Einige picken sich auch nur die für sie relevanten Punkte raus, andere heißen den Glauben gut, verehren den Gott jedoch nicht, viele glauben gar nicht (mehr) an Karatar und einige versuchen heute noch fanatisch die Lehre Karatas wieder strikter durchzusetzen.
Die sieben Sätze
Die Lehre Karatas bestand aus 7 Sätzen, die wortwörtlich nicht mehr widergegeben werden können, deren Kernaussage jedoch gewissenhaft nach Karatas Erscheinen zusammen getragen wurden.
- Ehre die Magie
- Ehre das Leben
- Ehre die Erde
- Morde nicht
- Lüge nicht
- Betrüge nicht
- Vergebe deinen Peinigern
Interpretation der Lehre Karatars
- Ehre die Magie
- Ob Magieanwender oder nicht, die Magie findet sich überall in Skoria. Wer die Magie nicht ehrt, solle von ihr vollends befreit werden.
- Ehre das Leben
- Das Leben von Allem ist das wertvollste, was Skoria hervorbringt. Wer das Leben nicht ehrt, dem steht selbst keine Ehre zu.
- Ehre die Erde
- Die Mutter aller Dinge ist die Erde, denn Karatar hat das Leben nicht erschaffen, er hat es nur ermöglicht. Wer die Erde nicht ehrt, wird den Untergang der Welt hervorbringen.
- Morde nicht
- Das Leben ist ein Geschenk Skorias. Wer einen anderen um dieses Geschenk ärmer macht, solle freiwillig vom eigenen Leben ablassen und über sich selbst richten.
- Lüge nicht
- Sprich immer die Wahrheit, denn Karatar erkennt alle Lügen und wird Belogene die Wahrheit erkennen lassen, die nach ihrem Empfinden richten werden.
- Betrüge nicht
- Wer seine Mitmenschen betrügt, soll selbst Betrug erfahren, wer seine Ehe bricht, soll selbst gebrochen werden, den Betrogenen steht es frei zu richten.
- Vergebe deinen Peinigern
- So wie Karatar den Wesen vergeben konnte, so wie die Bewohner der Welt Karatar vergeben konnten, so soll jeder der Unrecht erfahren hat, verzeihen können.
Karatar lehrt also, dass jedes schlechte Handeln Schlechtes mit sich ziehen würde und Karatar als Gott wird nicht als der Richter dargestellt, sondern diejenigen, denen man Unrecht getan hatte. Doch der Richtende sollte stets objektiv richten können, sollte keine Rache ausüben. Jedes Wesen sollte dazu in der Lage sein zu verzeihen. Rache zu üben ist in den Augen Karatars ein Frevel und sollte nie Schlechtes rechtfertigen.
Bräuche
Die Bräuche unterscheiden sich meistens von Region zu Region, teilweise sogar von Person zu Person. Einige beten zu Karatar für Gesundheit, gute Ernte, Genesung oder Glück. Andere beten zu Karatar auf das er auf Verstorbene und Kranke aufpassen möge, und sie auf ihrem Weg begleite. Einige beten hingegen gar nicht.
Viele Anhänger dieser Glaubensrichtung stellen so genannte Karatar-Segen auf. Hierbei handelt es sich um ein Symbol, das eine gesichtslose Person darstellt, die die Weltscheibe über dem Kopf trägt, so dass man, wenn man die Person frontal betachtet, auf die Scheibe drauf blickt. Die Person erachtet man als Karatar, man gibt diesem jedoch kein explizites Aussehen, somit gibt es auch Regionen, in denen die Person als Frau dargestellt wird.
Karatar-Segen gibt es auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Einige tragen ihn als Schmuck, andere haben Holz oder Steinfiguren Zuhause aufgestellt, oder einige haben es als kleines Holzfigürchen immer bei sich. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.
Es gibt einen Brauch, der in allen Regionen unter Anhängern dieses Glaubens gängig ist, hierbei gedenkt man der 10 Tage und 10 Nächte, in denen Karatar auf der Welt gewütet hatte. Der erste Tag beginnt immer nach dem ersten Vollmond im Erntemonat (Herbst) und dauert von Sonnenaufgang dieses Tages 10 Tage und 10 Nächte.
Hierbei geht es darum, sich dem Gleichgewicht bewusst zu werden. Dies geschieht anhand der Nahrung und ist ein bisschen mit Fasten zu vergleichen. Am Tag isst man nur am Morgen, dafür richtig herzhaft. Hier kommt es vor allem auf all die Gewürze darauf an, die man verwendet. Sobald es draußen dunkel wird, wird süß gespeist und Alkohol getrunken. Man sagt hierbei auch, dass man zu dieser Zeit am Morgen für den Magen und in der Nacht für das Herz isst. Für beide Mahlzeiten nimmt man sich jeweils 2 Stunden Zeit, für die restlichen 20 Stunden des Tages wird vollends auf jegliche Art der Nahrungszufuhr verzichtet und lediglich Wasser getrunken.
Von den Anhängern Karatars kam auch die heute in Skoria überall verbreitete Hochzeittradition in einer Kirche zu heiraten und vor einem Priester den Bund der Ehe einzugehen. Dies steht auch anderen Glaubensangehörigen jederzeit zu und ist eine offiziell, rechtlich geltende Ehe, die nur durch eine Scheidung oder den Tod des Partners wieder aufgehoben werden kann.
Hierbei wird die Braut oft in den Farben der Pflanzenwelt gekleidet, grün, gelb und rosa sind besonders beliebte Farben, während der Mann seine beste und schönste Kleidung aus dem Schrank holt. Die Heiratenden betreten dann zusammen die Kirche und während sie nach vorne zum Priester laufen, werden sie von allen Seiten mit Blütenblättern beworfen. Nach dem der Priester das Wort der Trauung gesprochen hat, bringt jemand aus der Familie der Braut (meistens der Vater oder der Bruder) dem Bräutigam den Ring, der ihr angesteckt wird, bevor die Braut von einem Familienmitglied des Bräutigams (oft ebenso der Vater oder die Mutter) den Ring erhält, den sie ihrem neuen Mann ansteckt. Die Ringe sind hierbei ein Symbol und werden von den Elternhäusern in Auftrag gegeben und finanziert. Sie sollen, falls das junge Ehepaar jemals finanziell schwere Zeiten erleben sollte, verkauft werden können. Sie sorgen also dafür, dass das Paar in schweren Zeiten eine finanzielle Rückversicherung hat.