Flamnarth
Flamnarth ist eines der fünf bekannten Reiche Skorias. Die normalen Leute verdienen sich ihr täglich Brot als Mienenarbeiter, Bauern und Händler, versuchen jedoch ihr Leben für sich zu leben, weshalb sie nicht Recht an der Politik ihres Reiches interessiert sind. Die Menschen dieses Reichs sind gerne unter sich, nicht unbedingt ausländerfeindlich, aber doch eher skeptisch und höflich distanziert.
Inhaltsverzeichnis
Klima
Flamnarth liegt in einer gemäßigten Klimazone, das heißt hier erlebt man alle vier Jahreszeiten mit einer durchschnittlichen Temperatur von 20°C. Im Sommer schwanken die Temperaturen von mindestens 10°C bis über 30°C. Im Winter hingegen bewegt man sich in einem Bereich von -10°C bis +10°C.
Niederschlag findet in Küstenregionen häufig statt, im Landesinneren seltener, jedoch ziemlich ausgeglichen über das Jahr hinweg.
Regionen und Ortschaften
Zu Flamnarth gehören drei Regionen:
- die Hochebene mit der Hauptstadt Orilon
- der Smaragdhain, wo die Ortschaft Astera liegt - Heimat unserer Hochschule
- die Westfälle, wo Hildinyar einst in der Ortschaft Tirisea stand
Glauben
Am meisten vertreten ist hier der Glaube Karatar, jedoch sind auch andere Glaubensrichtungen häufig vertreten.
Politik
In diesem Reich herrscht eine ausgeprägte Ständegesellschaft, die immer mal wieder versucht wird umgerüttelt zu werden. Die einfachen Leute sind jedoch im Allgemeinen zu wenig an der Politik interessiert, als dass es wirklich geschehen würde.
- An oberster Stelle steht der Kaiser, der ausschließlich männlich ist. Er lebt und regiert in der Hauptstadt Orilon. Es gibt eine feste Liste für die Thronfolge, weshalb es dort stetig Intrigen und Attentate gibt, um diese Position zu erlangen. Somit ist es oft schwer den Überblick zu behalten, wer nun an der Macht ist. Man erkennt ihn jedoch sogleich an der prunkvollen Kleidung, meist in roten oder violetten Farbtönen und der mit Edelsteinen besetzten Krone.
- Den ersten Stand bilden dann jedoch die Priester des Karatar, wobei nicht alle, vorallem im Adel, die Position dieses Standes wirklich anerkennen - zumeist sind es Angehörige anderer Religionen, die den 1. Stand in Frage stellen, da man zu einem Priester werden kann und es keine angeborene Position ist. Priester tragen dagegen jedoch meist dunkle, fast schwarze, schlichte Kleidung - was auch oft zum Hohn des Adels geschieht - es gibt jedoch immer wieder einmal welche, die sich beeinflussen lassen und dem Prunk-Wahn des Reiches anpassen.
- Der zweite Stand ist der Adel. Man wird als Adliger geboren und bleibt es sein Leben lang auch. Man ist stets bemüht mit prunkvoller, farbiger Kleidung nach außen hin den Schein des Reichtums zu wahren, egal ob man ihn hat oder nicht. Es kommt sehr häufig zu arrangierten Ehen mit der Hoffnung den Wohlstand und das Ansehen der Familie zu steigern, wobei es verpönt ist jemanden aus dem dritten Stand zu heiraten. So gibt es intern noch eine eigene Aufteilung:
- Unter dem Hochadel oder auch hohen Adel versteht man die Adligen, die einerseits in Verwandtschaft mit dem Kaiser stehen und so auch Thronfolgen sein können, andererseits sieht man darunter auch die Adligen, denen eine größere Ortschaft unterliegt. Meistens treffen jedoch beide Kriterien auf einen Adligen zu.
- Danach folgt der einfache Adel, der kleinere Regionen sein Eigen nennt.
- Und schließlich kommt der niedere Adel. Darunter gelten all die veramten Adelsleute, deren größter Besitz ihr Titel ist. Sie besitzen meist noch ein Anwesen, welches durch fehlende Manak am Zerfall ist, haben jedoch kein eigenes Einflussgebiet mehr, über das sie herrschen. Meistens versuchen die Eltern ihre Kinder an Leute aus dem einfachen oder hohen Adel zu verheiraten, um wieder zu Manak zu kommen.
- Unter den dritten Stand zählt man alle anderen Bürger, ob wohlhabend oder nicht, und die Masse an Bauern, die es in Flamnarth gibt. Diese tragen schlichte, hauptsächlich praktische Kleidung, die nur sehr selten gefärbt wird. Sie werden stetig unterdrückt, die meisten interessiert dieser oftmals ausgeblendete Fakt jedoch nicht.
Zur Zeit führt Flamnarth einen Grenzkrieg mit Renira. Es geht hauptsächlich um die Grenze und die in dem Land vorhandenen Ressourcen vom Smaragdhain und den Eisernen Wolken. Die Leute, die nicht am Krieg gegen das Reich Renira beteiligt sind fliehen zunehmend in den Süden des Reiches.
Geschichte
Vor etwa 100 Jahren hat eine Naturkatastrophe die Westfälle heimgesucht, die vor allem Tirisea verwüstet hat, wo einst die alte Schule Hildinyar stand.