Kategorie:Spitzohren
Obwohl sich die Spitzohren in drei Kategorien unterscheiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, geht man davon aus, dass sie einst alle einer einheitlichen Rasse entsprangen. Die Geschichte der Sulanire erzählt von einer uralten Zeit, in der die Spitzohren eine Weltmacht in Skoria waren, und ihr Reich über alle Kontinente ging. Einige ihrer Geschichten und Aufzählungen besagen zudem, dass die Spitzohren die Wasserstraße von Eras erbaut hätten. Die Abspaltung, die durch spätere Differenzen zustande kam, soll angeblich auch dazu geführt haben, dass von den damaligen Spitzohren sich drei Blutlinien bis heute durchgesetzt hatten und die drei unterschiedlichen Stämme gegründet haben:
Die Sulanire - Den uns bekannten Elben ähnlich.
Die Eranue - Den uns bekannten Elfen ähnlich.
Die Asunali - Den uns bekannten Feen ähnlich, jedoch sind sie grösser.
Allgemeines
Die heutigen Spitzohren haben äusserlich kaum noch etwas gemein untereinander, ausser den Ohren und dem sanften Aussehen. Einige würden sogar behaupten, sie wären nicht miteinander Artverwandt. Die Sulanire sind zudem die einzigen, die ihr Erbe noch versuchen zu wahren, in dem sie eine Jahrtausend alte Geschichte immer und immer wieder neu schreiben, wenn die alten Bücher drohen zu verblassen. Sie glauben nach wie vor an die Geschichten, die ihnen die Bücher erzählen, auch wenn sich über deren Wahrheit streiten lässt. Die Eranue lachen meist über diese Ansichten und Geschichten. Nicht, dass sie der eine oder andere nicht glauben würde, oder die Wahrheit dahinter in Erwägung ziehen würde - es ist ihnen schlicht und einfach egal, da sie im Hier und Jetzt leben und nicht wirklich Wert auf diese Erzählungen legen. Die Asunali streiten diese Geschichten jedoch ab, da sie ihren Ursprung viel mehr bei den Pflanzen sehen, als das sie akzeptieren können, nur eine Blutlinie irgendwelcher uralter Spitzohren zu sein.
Die Hochzeit der Spitzohren
Heutzutage sind die Spitzohren nun mal als solche bekannt, da man sie anhand dieses Merkmales leicht erkennen und gruppieren kann. Viele Sulanire bestehen jedoch darauf bei ihrem Alten Rassennamen genannt zu werden: Eldurin Aeral (angeblich alt-skorianisch: Weltenherrscher). Dieser Name wird nur in Schriften überliefert, die sich nur in den grossen Archiven der Sulanire finden, und ihre Echtheit kann keiner ausser der Archivare bezeugen, die jedoch überzeugt von der einzigen Grossmacht ihres Volkes sind. Somit ist ihr Wort eher schwammig, wenn es um 'bewiesene Überlieferungen' geht.
Die Sulanire erzählen die Geschichte jedoch überzeugt, und sie besagt, dass vor ca. 10000 Jahren, als die Welt noch eine einzige Sprache sprach, die Eldurin Aeral eine absolute Grossmacht waren. Die Hallen aus Gold, Silber und Marmor hätten sich über Landesgrenzen hinweg gestreckt und die Welt war reich an Manak, Wasser, fruchtbarer Erde und Pflanzen. In dieser Zeit kannten auch die Tiere nur eine Sprache, somit konnte sich jedes Lebewesen untereinander verständigen. Dieses Reich soll an seiner Grösse und Schönheit unvergleichbar gewesen sein. Die Eldurin Aeral bauten angeblich in die höchsten Bäume ihre Kronen, und in die tiefsten Berge ihre Hallen, und es existierte Jahrhunderte, bevor der Fall kam. Der Prozess sei langsam gewesen, sehr langsam, kam schleichend, dass man ihn nicht bemerkte. Die unterschiedlichen Regionen fingen an, eine andere Sprache zu sprechen, und nach Jahrzehnten der Entwicklung war es ihnen nicht mehr möglich, sich untereinander zu verständigen.
Ein Reich kann nur funktionieren, wenn die Kommunikation funktioniert, und so brachen zuerst kleine Regionen weg, doch der Verlust wurde grösser und grösser und immer mehr von dem Reich der Eldurin Aeral zerbrach und ging verloren. Darauf bedacht, ihre Geschichte zu bewahren, wurden vielerlei Bücher geschrieben, um die Nachwelt wissen zu lassen, wie gross ihr Reich war, und dass sie immer reich im Geiste bleiben würden.
Die zerstreuten Eldurin Aeral entwickelten sich mit all den Jahren weiter, gingen unterschiedliche Beziehungen zu unterschiedlichen Wesen ein, und so sollen die heute durchaus unterschiedlichen Stämme der Spitzohren entstanden sein.
Das erzählen sich die Sulanire, und daran glauben sie auch. Es gibt ausserhalb der Mauern der Sulanire nicht wirklich Aufzeichnungen über die alte Zeit, die Sulanire behaupten jedoch, dass die Menschen die Geschichte der Eldurin Aeral absichtlich untergraben hätten, und dass die frühen Menschen damals sämtliche Schriften, die sie in die Finger bekamen, verbrannten und anderweitig vernichteten. Ob diese Geschichte wirklich stimmt ist fraglich, auch nach all der Zeit sollte es Ruinen aus dieser Hochzeit der Spitzohren geben, von denen jedoch nie irgendwo irgendetwas festgehalten wurde. Dennoch besteht die 1%ige Wahrscheinlichkeit, dass die Erzählungen nicht vollends aus dem Nichts kommen.