Sulanire
Ansprechpartner: Tadae Aladea
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Sulanire ist einer der drei Stämme der Spitzohren und ähnelt den uns bekannten Tolkin Elben.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Sulanire glauben an die Geschichte der Eldurin Aeral und verteidigen diese mit ihrem Namen. Sie wollen an dem Glanz und Ruhm alter Zeiten festhalten, und werden nie müde zu versuchen, daran wieder anzuknüpfen.
Allgemeines
Die Sulanire kommen aus Ocriea und sind für ihre Größe und körperliche Stärke bekannt, sowie für ihren Stolz und ihre erhabene Art. Ihr Stamm besteht ausschließlich aus Jägern. Sie sammeln alles an Wissen, egal ob es nützlich oder vollends unsinnig ist, und richten ihr ganzes Leben darauf aus, so viel davon anzuhäufen wie ihnen nur möglich. Sie verlassen ihren Wohnort nur selten, wenn sie es jedoch tun, so ziehen sie auf der Suche nach weiterem Wissen in die Welt, oder suchen nach Orten, an denen sie unterrichten können, da es sie häufig stört, wie "ignorant" andere Völker und Rassen Skorias sind. Man trifft somit ab und an einen Sulanire als Lehrperson oder Lehrmeister in Schulen oder Akademien. Nicht selten findet man sie jedoch auch in großen Bibliotheken als Bibliothekare oder Archivare.
Sie halten krampfhaft an der alten Geschichte ihrer einstigen Hochmacht fest. Ein Sulanire muss schon vollends ohne Kontakt zu Seinesgleichen aufgewachsen sein, wenn er diese Geschichte nicht als die seine oder sogar als verwerflich erachtet.
Abgesehen von einer Geschichte, die einer Legende ähnelt, ohne stichfeste Beweise, ist die einzige Gemeinsamkeit zu den Asunali und Eranue ihre spitzen Ohren und das sanfte Äussere.
Aussehen
Ihr Gesicht wirkt zwar immer noch filigran, ja nahezu sanft, ihr Körper kann jedoch deutlich muskulöser sein als der ihrer Artgenossen. Nicht selten zerstören sie sich selbst das sanfte Gesicht, welches durch langes blondes Haar eingerahmt ist, durch einen dauerhaft ernsten und überheblichen Blick.
Im Großen und Ganzen leben Sulanire reich an Stoffen und Ausrüstung. Alles, was sie besitzen, stellen sie selbst aus tropischen Pflanzen und Tieren her. Sie kleiden sich – sowohl Mann als auch Frau – in lange, wunderschön bestickte und farbenfrohe Gewänder. Wegen diverser Kreuzungen in der Vergangenheit, unterschiedlichen Lebensorten der einzelnen Gruppen und anderen Einflüssen gibt es heutzutage auch schwarzhaarige und/oder eher dunkelhäutige dieses Stammes. Eines bleibt jedoch gemein: Sie haben allesamt unheimlich helle Augen, die oft an Quellwasser oder Bergkristalle erinnern.
Frauen werden bis um die 180 Zentimeter groß, Männer erreichen nicht selten die 200 Zentimeter Grenze. Sie sind trotz ihres Jagdhintergrundes als weise bekannt und scheinen selten unüberlegt zu handeln, wobei man bedenken sollte, dass sie für sich selbst richtig handeln, nicht jedoch zwangsweise für Außenstehende.
Lebensart
Von ihnen gibt es mehrere Gruppierungen in Ocriea, Eras und Flamnarth. In der Kälte von Renira und der Hitze von Aberuthven findet man sie jedoch so gut wie gar nicht. Vielleicht verläuft sich mal ein Späher oder wird eingesackt, freiwillig und bewusst halten sie sich jedoch von so extremen Wetterbedingungen fern. Der Hauptsitz des Stammes befindet sich in Azmarin's Fällen, nicht unweit von der Hauptstadt entfernt. Obwohl sie somit auch eine Hierarchie aufweisen, die die Frauen als Oberhaupt erachtet, sind die Männer in dem Stamm keineswegs Sklaven oder Verstoßene.
Sulaniere wohnen oft in Gruppen zusammen in einem kleinen Dorf oder einer kleinen Stadt, selten auch in Wohngemeinschaften in großen Menschenstädten und vereinzelt alleine in Dörfern unter anderen Wesen. Sie achten ihre Vergangenheit so hoch, dass sie sich außerhalb ihres Gleichen nur selten wohl fühlen, und lieber in einer Gemeinschaft zusammen leben.
Verhalten
Eigenschaften
In jungen Jahren sind Sulanire eher zurückhaltend und vorsichtig, da sie es von ihren Eltern nicht anders lernen. Schon jung fangen sie an, auf andere Wesen hinab zu blicken, da ihnen vermittelt wird, dass sie auch nach all den Jahren noch die wichtigste Rasse Skorias sind, da ihre Geschichte von ihrer einzigen Hochmacht berichtet, die angeblich unangefochten über alle anderen Völker und Rassen herrschte. Dass sie nicht mehr an der Macht sind und das schon seit tausenden Jahren schafft ihrem Hochmut jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil, sie sind gewillt wieder zu der einstigen Machtposition aufzusteigen.
Sulanire sind zwar freundlich zu Wesen anderer Rassen und Völker, machen jedoch selten ein Geheimnis darum, wie überlegen sie sich fühlen. Sie sind extrem wissbegierig, und können, um Wissen zu erlangen, auch extrem zuvorkommend sein. Im Großen und Ganzen sind sie nämlich durchaus der Meinung, dass ein Gleichgewicht aus Geben und Nehmen herrscht. Wenn sie etwas wollen sind sie somit auch bereit etwas zu bieten, und wenn es nur Freundlichkeit ist.
Sulanire leben monogam und finden den Partner des Lebens oft schon vor der Volljährigkeit, wobei ihnen die Heirat erst erlaubt ist, wenn sie die Prüfung zum Erwachsensein erfolgreich abgeschlossen haben. Wenn sie nicht vom Tod geschieden werden, so versuchen sie ihrem Partner auf ewig treu zu bleiben. Selbst wenn die Beziehung nicht mehr funktionieren sollte, tun sie sich unglaublich schwer damit, los zu lassen und getrennte Wege zu gehen. Da Sulanire oft auch sehr beherrscht sind, einigen sich Paare oft dazu zusammen zu bleiben bis die Kinder alt genug sind ihren eigenen Weg zu gehen.
Sulanire mischen sich sehr ungerne in Streitigkeiten ein und gehen Dingen aus dem Weg, die ihre Kleidung beschmutzen könnte, da sie durchaus von Eitel gezeichnet sind. Sie bevorzugen zudem Ruhe, und können lautem und tölpelhaftem Verhalten nicht wirklich etwas abgewinnen. Ihr Durst nach Wissen bringt sie jedoch oft in die Gesellschaft anderer, wobei sie sich nicht immer aussuchen können, mit wem sie sich umgeben wollen, und mit wem nicht. In diesem Falle sind sie sich jedoch auch nicht zu schade jemanden zurecht zu weisen.
Verhältnis zu anderen Völkern
andere Gestaltwandler
- Eranue – Sulanire entfernen sich etwas von den Eranue, da sie mit deren Lebenseinstellungen nicht wirklich viel anfangen können. Sie werden somit auch nicht gerne mit einem Eranue verwechselt, und erst recht nicht gerne mit ihnen in einen Topf gesteckt. Sie werfen ihren Artgenossen vor, kein Moralgefühl zu haben, und nicht dazu in der Lage zu sein, wirklich Prinzipien zu hegen, da ein Eranue nicht nur so viele Partner haben kann, wie es ihm beliebt, sondern rein theoretisch auch mit 10 schon als Volljährig gelten könnte, würde er die geistige Reife aufweisen. Beides ist für diesen Stamm vollends verwerflich.
- Asunali – Von den Asunali sind die Sulanire hingegen fasziniert. Sie würden sie wohl gerne studieren, nur lassen Asunali sich kaum dazu nötigen.
alle anderen Rassen – Anderen Völkern gegenüber fühlen sie sich jedoch überlegen, mit ganz wenigen Ausnahmen.
Bekanntheit
Die Sulanire sind in ganz Skoria bekannt, vor allem für ihr Wissen und für ihre Arroganz. Zweiteres wertschätzt man nicht wirklich, dennoch suchen viele die Sulanire auf, wenn sie deren Wissen brauchen.
Religion
Die Sulanire passen sich oft der Glaubensrichtung in der Nähe ihrer Niederlassung an oder haben je nach Religion einen Mischglauben.
Die Volljährigkeit wird mit einem Ritual gefeiert, bei dem die Anwärter auf die Jagd gehen um ein gehörntes Tier zu erlegen. Einst erlegt wird das Tier von der Ältesten gesegnet, bevor der Jäger es auseinander nehmen muss. Hierbei ist wichtig, dass nichts von dem Tier verloren oder kaputt geht und alles benutzt werden kann. So müssen sich die Anwärter aus dem Fell ein Accessoire oder Kleidungsstück fertigen, das Blut in Gefässe abfüllen und das Fleisch zum Lagern bearbeiten. Danach gilt es die Knochen zu verwerten für Pfeilspitzen und Werkzeuge. Am Ende müssen sich die Anwärter aus dem Horn ein Schmuckstück herstellen, das sie nach bestandener Prüfung als Erwachsen auszeichnen wird.
Für die ganze Prüfung, die nur einmal im Jahr stattfindet, haben sie jeweils fünf Tage Zeit und jeder Einzelne wird bei allem was er tut genauestens überwacht. Wenn ein Kandidat in irgendeinem Bereich durchfällt, wird ihm das Zeichen der Volljährigkeit verwehrt. Er ist dann zwar alterstechnisch gesehen volljährig, wird jedoch nicht als solches anerkannt und weiterhin wie ein Kind behandelt. Viele Sulanire verlassen den Stamm, nachdem ihre Prüfung missglückt ist, um ihr Glück woanders in der Welt zu finden.
Fähigkeiten
Sulanire sind Jäger und hauptsächlich Bogenschützen. Auch wenn sich der Eine oder Andere im Schwertkampf übt, so ist es absolut nicht ihre Stärke.
Sie lehren unter ihres Gleichen die Geschichte ihrer einstigen Hochmacht und ehren die Eldurin Aeral. Sie streben nach Wissen und sind vieler Sprachen kundig. Häufig beherrschen sie sogar Sprachen anderer Welten, da die meisten, die damals den Krieg miterlebt haben, heute noch leben und somit viele weltfremde Wesen getroffen haben in der Vergangenheit.
Biologisches
Sie werden etwa 320 Jahre alt, wobei sie erst mit 120 als Volljährig gelten.
Fortpflanzung
Eine weibliche Sulanire ist genauso wie Menschen nur 9 Monate lang schwanger.
Außer mit anderen Sulanire sind diese auch mit Eranue kreuzbar, es passiert jedoch sehr selten, da sich Sulanire prinzipiell von Eranue fern halten. Dennoch, wenn es vorkommt, dass sich ein Sulanire und ein Eranue miteinander einlassen, so muss mit 1w6 gewürfelt werden, wobei nur bei einer 1 oder 5 eine Schwangerschaft folgt. Das Kind gehört dann zum Stamm des Vaters. Ist dieser ein Eranue, wird das Kind ebenso ein Eranue, ist der Vater ein Sulanire, wird das Kind ein Sulanire.
Sulanire sind zudem kompatibel mit Menschen, aus dieser Verbindung resultiert ein hochgewachsener Mensch mit hellen Augen, aber ohne spitze Ohren. Bei einer Paarung mit einem Menschen oder einem anderen Sulanire muss mit 1w6 gewürfelt werden, wobei 2, 4 und 6 eine Schwangerschaft bedeuten.
Abgesehen von den oben genannten sind Sulanire mit keiner anderen Rasse kreuzbar.
Anmerkungen
Wer Hilfe bei der Bildersuche braucht, soll sich an Tadae wenden.