Asunali: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Hildinyar Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 4: Zeile 4:
 
----
 
----
  
Asunali ist einer der drei Stämme der Spitzohren und ähnelt den uns bekannten Feen, sie sind jedoch deutlich größer als diese.
+
Asunali ist einer der drei Stämme der [[:Kategorie:Spitzohren|Spitzohren]] und ähnelt den uns bekannten Feen, sie sind jedoch deutlich größer als diese.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==

Version vom 7. April 2016, 18:04 Uhr

Ansprechpartner: Tadae Aladea
playbar


Asunali ist einer der drei Stämme der Spitzohren und ähnelt den uns bekannten Feen, sie sind jedoch deutlich größer als diese.

Geschichte

Die Asunali und auch viele Forscher anderer Rassen gehen davon aus, dass Asunali der Urstamm der Spitzohren sind, der sich in den vergangenen Jahrhunderten zu den drei heute bekannten Stämmen abgespalten hat. Zu dieser Schlussfolgerung kam man nicht nur Aufgrund des Alters der Asunali, sondern auch wegen der Tatsache, dass die Welt mit ihren schwebenden Inseln sehr viele geflügelte Wesen hervor bringt, und es somit nur logisch wäre, dass der geflügelte Stamm der Ursprüngliche unter den Spitzohren ist. Die Sulanire vereiteln diese Ansicht, erachten sie teilweise sogar als Ketzerei bezüglich des "einzig wahren Ursprungs".

Allgemeines

Manch einer glaubt es kaum, doch die Asunali sind mit den Sulanire und Eranue artverwandt, sind aber wohl der Stamm, der am wenigsten Mitglieder aufweist, da sie in den vergangenen Jahren sehr selten geworden sind, was unter anderem auch an ihrer eher einzelgängerischen Art liegt. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen sind sie kleiner und haben astartige Gebilde auf dem Rücken, mit denen sie fliegen können. Abgesehen von einer Geschichte, die einer Legende ähnelt, ohne stichfeste Beweise, ist die einzige Gemeinsamkeit zu den Eranue und Sulanire ihre spitzen Ohren und das sanfte Äußere.
Asunali sind die bislang einzig bekannte Wesensart, die eine Symbiose mit Pflanzen aufweist. Wie dies zustande kam, ist und bleibt wohl eins der vielen Rätsel Skorias, könnte jedoch der Grund ihres Aussterbens sein, da ihre Gene bei der Fortpflanzung mit anderen Wesen und Artgenossen anderer Stämme nicht auf das Kind übertragen werden. Bei der Symbiose handelt es sich um ein astartiges Gebilde auf dem Rücken, an dem symmetrisch aufgeteilt große Blätter wachsen, sodass Asunali blätterartige Flügel aufweisen, mit denen sie sogar flugfähig sind.
Asunali sind dazu in der Lage, ihre Flügel um ihren Körper zu schlingen, und ihn mit diesem zu verankern, so dass Haut und Blätter gefühlt eins werden. So können sie sie quasi kompakt verstauen, und normale Kleidung tragen, während auf dem Rücken nur zwei Hubbel des Flügelansatzes zurück bleiben. Betrachtet man ihren Rücken mit offenen Flügel, so sind diese durch den ganzen Körper verwurzelt. Einem Asunali die Flügel abzutrennen ist somit mit unheimlichen Schmerzen verbunden, wobei die Flügel Jahre brauchen, bis sie wieder nachwachsen, da die Pflanze nicht schneller wächst als jede andere Pflanze im Erdboden auch. Um nachzuwachsen braucht sie ca. 20 Jahre bis wieder eine Grösse erreicht wird, mit der ein Asunali flugfähig ist.

Aussehen

Die Haut von Asunali ist robust, dafür dunkler als die des Durchschnittsmenschen, weist teilweise einen leicht gelblichen oder grünlichen Unterton auf. Die Augen sind grün oder braun, und das Haar sehr eintönig: Rot, braun oder schwarz sind die typischen Farben, wobei Asunali ab und an den Bräuchen anderer Kulturen erliegen und ihre Haare mit sauren Früchten (z.B. Zitronen) aufhellen.
Sie haben spitze eher große Ohren, die vom Kopf abstehen und leicht nach unten geneigt sind, die sie oft mit Holzsplittern und Ringen aus Ästen und Gräsern. Asunali sind schlank und zierlich, sowohl die Männer als auch die Frauen und werden nur knapp 150 Zentimeter groß, Frauen erreichen nur mit viel Müh' und Not die 135 Zentimeter.
Asunali, die in der Wildnis leben, bekleiden sich oft höchstens mit selbst gemachter Kleidung, die aus Ästen und Blättern besteht, und ebenso verwerten sie auch Dinge, die sie in der Natur finden, zu allem, was sie gerade brauchen.

Lebensart

Ursprünglich kamen die Asunali vermutlich aus Ocriea, inzwischen sind sie jedoch überall heimisch, wobei sie sich vor allem in Wäldern aufhalten. Eine Politik oder dergleichen haben sie nicht.
Da Asunali Einzelgänger sind, leben sie alleine, oft in Wäldern. Sie bauen sich kleine Baumhäuser mit dem, was sie finden und machen sich Werkzeuge aus Steinen und Ästen. Sie fühlen sich hoch in den Baumkronen am wohlsten, weswegen man sie gerne übersieht, wenn man im Wald unterwegs ist. Zudem werden sie vom Flüsterwald nicht bedroht und können diesen gefahrlos betreten und wieder verlassen. Da dort nur wenige andere Wesen hinein gehen, siedeln sie sich somit vermehrt in diesen Wäldern an, um ihre Ruhe zu haben. Ab und an kommt es jedoch vor, dass ein Asunali sein gewohntes Gebiet verlässt. Dies kann zweierlei Gründe haben:
1. Der Asunali ist trotz seiner Rasse weltoffener als seine Stammesgeschwister und will die Welt sehen. Die Skepsis bleibt dennoch gegenüber anderen Lebewesen. Trotz ihrer Mentalität können selten neugierige und wissbegierige Exemplare ihren Reihen entspringen.
2. Sie ziehen der Sonne hinterher, wenn sie in einer gemäßigten Klimazone (Flamnarth) leben und ziehen in warme Gebiete, bis der Winter vorbei ist.

Verhalten

Eigenschaften

Sie sind zwar einzelgängerisch, aber nur, weil sie es nicht anders kennen, und daher aus Prinzip skeptisch sind, was sich in Gesellschaft jedoch ändern kann. Asunali haben nicht wirklich eine Familie, sie werden zwar gezeugt und geboren, in jungen Jahren lässt man sie jedoch oft schon alleine. Sie haben nicht wirklich ein Gefühl für Familiäres – sie können es lernen, durchaus, das verlangt jedoch, dass sie sich lange mit anderen Wesen beschäftigen, und zu oft ist die Skepsis stärker, als ihr Wille zu sozialisieren – und lassen somit ihre Kinder zurück, sobald diese selbständig wirken. Sie haben nicht wirklich eine Ahnung von Dingen die sich gehören, und Dingen, die sich nicht gehören. Es spielt für sie keine Rolle, ob andere monogam leben oder nicht, da sie keinen Bezug zu solchen Lebensweisen haben, wenn sie es nicht irgendwo gelernt haben.

Verhältnis zu anderen Völkern

Diese Ansichten sind von einem durchschnittlichen Asunali gestellt:
andere Spitzohren

  • Sulanire – Eingebildet und Arrogant, ich sehe nicht ein, warum wir der gleichen Rasse entspringen sollen.
  • Eranue – Die leben das Leben wie's ihnen passt und wir gehören nicht dazu - Das ist beachtenswert und gut so.

Gestaltwandler – Ich unterscheide nicht zwischen ihnen. Als Tiere mag ich sie, als Zweibeiner sind sie jedoch unerträglich.

Vampire – Ebenso unerträglich wie alle anderen auch.

Menschen und Magier – ... Kann mir auch gestohlen bleiben.

Bekanntheit

Da es nur noch wenige von ihnen gibt, die dann auch noch lieber alleine sind, gibt es Gebiete, in denen sie bereits zu Märchen geworden sind. Man kennt diese Wesen prinzipiell fast überall, aber die meisten verbinden den Namen nur noch mit guten Geistern oder mit einem Wesen aus alten Geschichten. Da auch bekannt ist, wie sie sterben, glauben viele im Wald Stimmen zu hören und behaupten, es wären die Stimmen der Asunali, die über den Wald wachen nach ihrem Tod.
In kleineren Dörfern am Waldrand ist man sich ihrer Existenz jedoch oft gewiss, vermutlich, weil man sie ab und an doch zu Gesicht bekommt, oder weil Bauern und Dorfbewohner noch mehr an ihre Existenz glauben, weil sie weniger von der Wissenschaft befangen sind.

Religion

Asunali glauben an ihre Version der Geschichte ihrer Abstammung und halten sich in der Regel von Religionen, Bräuchen und Glaubensrichtungen Anderer fern.
Die meisten Asunali sind Anhänger von Mayen. Manche befolgen das eine oder andere Mayen-Ritual, aus persönlicher Überzeugung. Rasseneigene Rituale existieren nicht (mehr). Dennoch danken Fleisch-essende Asunali einem erlegten Tier dafür, dass es gestorben ist und das Leben eines Asunali bereichert, bevor sie es verarbeiten.

Fähigkeiten

Mit dem Gebilde auf dem Rücken sind Asunali ab dem ca. 40. Lebensjahr flugfähig. Sie können zudem vermehrt mit Pflanzen sprechen und wenn nötig deren Schmerzen lindern, sind jedoch nicht magiebegabt. Sie haben auf Tiere eine eher beruhigende Wirkung, außer zur Paarungszeit, bei der der Geruch ihrer Pflanzensymbiose eher für Betörung sorgt.

Biologisches

Ihre Pflanzensymbiose ist einzigartig in ganz Skoria, zumindest unter menschlichen Wesen. Wenn ein Asunali geboren wird, wird er mit einer geschlossenen Knospe auf dem Rücken geboren, die in den ersten 20 Jahren jedoch geschlossen bleibt. Ihr Erblühen – was nur im Frühling passiert - kennzeichnet die Volljährigkeit. Die Blumen, die erblühen, können die unterschiedlichsten Farben und Muster aufweisen, bei einer weiblichen Asunali hat sie jedoch immer die Farbe der Mutter und die Blätterform des Vaters, bei einem männlichen Asunali ist es direkt andersrum. Die Blüte hält ca. Einen Monat an, bevor die Blätter abfallen und die ersten Ästchen spriessen. Es dauert ca. Weitere 20 Jahre, bis das Gebilde gross genug ist, um das Gewicht eines Asunali tragen zu können. Obwohl sie erst mit 20 Jahren als biologisch Volljährig gelten, sind sie ab dem 2 Lebensjahr quasi überlebensfähig. Viele erreichen das Alter jedoch nicht, da sie von der Mutter kurz nach der Geburt verlassen werden.
Die Haut der Asunali ist sehr robust und passt sich dem Klima stetig an. Früher fand man Asunali nur in den tropischen Gebieten, ihre Zerstreuung über die Jahrhunderte hinweg führte jedoch zu einem extremen Anpassungsvermögen. Sie frieren zwar genau so schnell wie Menschen und leiden auch unter enormer Hitze, sie werden jedoch deutlich weniger krank bei Kälte, und können kaum einen Sonnenstich davon tragen. Kleinere Kratzer und Schürfwunden sind bei ihrer Haut kaum möglich, dafür heilen Wunden deutlich langsamer, wenn sie verletzt werden.
Obwohl sie nicht gerne sozialisieren, sind sie von einem gewissen Fortpflanzungstrieb im Frühling gesteuert. Zu dieser Zeit verströmt die Pflanze auf ihrem Rücken einen betörenden Duft um andere Asunali anzulocken.

Alter

Sie werden alt, sehr alt. Wenn ihnen nicht ein unnatürlicher Tod dazwischen kommt lassen sie sich mit ca. 600 Jahren in einem Wald nieder und vergehen über die nächsten 100 Jahre hinweg mit dem Boden. In der Zeit sind sie nach wie vor noch bei Bewusstsein, bis sie komplett eins mit dem Boden geworden sind, und ihre Flügel zu einem neuen, starken Baum heran wachsen.

Fortpflanzung

Zwar können Asunali jederzeit dem Verlangen nach Beischlaf und körperlicher Nähe erliegen, genauso wie ein Mensch, weibliche Asunali sind jedoch nur im Frühling fruchtbar. Je stärker der Geruch ist, der von der Pflanze ausgeht, desto fruchtbarer ist die Asunali. Dieser Geruch kann jedoch nicht nur andere Asunali anlocken, sondern auch Tiere und Insekten, die an dem Asunali selbst kein Interesse zeigen, jedoch sehr wohl von dem Geruch betört werden können. Asunali ergreifen in diesen Momenten jedoch geschlossen die Flucht.
Da Asunali keinen Wert auf Gesellschaft legen, geben sie sich im Frühling dem Beischlaf oft hin, einfach nur um den Instinkt zu befriedigen – was oft zu gleichgeschlechtlichen Verbindungen führt – und gehen dann wieder getrennte Wege.
Das Kind zweier Asunali hat also selten bis gar nie die Möglichkeit den Vater überhaupt zu sehen, da dieser zu diesem Zeitpunkt längst wieder weg ist.
Die Schwangerschaft einer Asunali dauert 14 Monate und ist der Frau erst in den letzten 5 Monaten anzusehen. Wird eine Asunali von einem anderen Wesen als einem Asunali schwanger, gehen die Asunali Gene nicht auf das Kind über. Zur Welt kommt dann meist ein Krüppel, der nicht überlebensfähig ist. Sollte dies nicht der Fall sein (Wahrscheinlichkeit 1:1000000) und das Kind gesund zur Welt kommen, so wird es ein Mensch, der jedoch kaum größer als 140 Zentimeter wird. Er ist zudem unter keinen Umständen magiebegabt und stirbt relativ früh im Alter von 25-30 Jahren.

Anmerkungen

Wer Hilfe bei der Bildersuche braucht, oder sonstige Fragen hat, darf sich gerne an Tadae wenden.